Lastenhefterstellung

Leider werden in unserem logistischen Umfeld die Begriffe Lastenheft und Pflichtenheft immer wieder synonym verwendet.

Spätestens 1996, mit Herausgabe der VDI-Richtlinie 2519 im Entwurf, sollte jedoch klar sein, dass dies nicht so ist.

 

 

Um es kurz zu sagen, das Lastenheft wird vom Betreiber  und/oder einem Ihn darin unterstützenden neutralen Planer erstellt. 
Das anschließende Pflichtenheft wird durch den Hersteller bzw. Lieferanten auf Basis des Lastenheftes und intensiven Arbeitsgesprächen mit dem Betreiber erstellt.

Dobülog orientiert sich bei der Erstellung von Lastenheften an dem bewährten VDI-Regelwerk.

Diese von IT-Experten erstellte Richtlinie ist der Garant für die hierfür erforderliche strukturierte Vorgehensweise.

 

 

Zitat:

 

Definition Lastenheft

„Zusammenstellung aller Anforderungen des Auftraggebers hinsichtlich Liefer- und Leistungsumfang. Im Lastenheft sind die Anforderungen aus Anwendersicht einschließlich aller Randbedingungen zu beschreiben. Diese sollten quantifizierbar und prüfbar sein.

Im Lastenheft wird definiert WAS und WOFÜR zu lösen ist.

Das Lastenheft wird vom Auftraggeber oder in dessen  Auftrag  erstellt. 
Es dient  als  Ausschreibungs-, Angebots- und Vertragsgrundlage“.

 

 

Die Erfahrung aus vielen  begleiteten Projekten zeigt zunächst deutlich und nachweislich, welche wirtschaftlichen Vorteile ein Betreiber durch diese neutral begleitete Vorgehensweise hat.

Aber Wirtschaftlichkeit lässt sich auch durch eine zügige Arbeitsweise im nächsten Schritt, der Pflichtenhefterstellung, ausdrücken. Diese erfolgt umso schneller  je gründlicher das Lastenheft erstellt wurde. 
Auch das unbeliebte „Nachtragsmanagement“ der Lieferanten  lässt sich so sehr stark begrenzen.

Nicht zuletzt ist eine zügige Inbetriebnahme, häufig auch in laufendem Betrieb, ein Zeichen für eine gute Basisarbeit, bereits bei der Erstellung des Lastenheftes.



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